PSV-Leichtathletik
Robert

Kreisvergleichskampf

Am Sonntag fand in Königslutter (Kreis Helmstedt) der Kreisvergleichskampf 2010 der Kreise Braunschweig, Helmstedt, Wolfenbüttel, Northeim und Peine statt. Beim Kreisvergleichskampf schicken die teilnehmenden Kreise vier Mannschaften ins Rennen, die aus mindestens 5 SchülerInnen bestehen müssen:

Schülerinnen C, Schüler C, Schülerinnen B, Schüler B.

Das Ergebnis 2010 zeigt folgende Rangfolgen für die einzelnen Mannschaften an:

Platz 1 bei den Schülerinnen C: Kreis Braunschweig

Platz 1 bei den Schülern C: Kreis Braunschweig

Platz 1 bei den Schülerinnen B: Kreis Braunschweig

Platz 1 bei den Schülern B: Kreis Helmstedt

Wir animieren nun alle zum lustigen Ratespiel, welcher Kreis denn nun den Gesamtsieg errungen hat!

Es war der Kreis Helmstedt. Das Gesamtergebnis wurde allerdings nicht vor Ort am Sonntag veröffentlicht, obwohl alle Einzelergebnisse vorlagen und man im Wettkampfbüro eigentlich nur noch schnell ein paar Summen berechnen musste. Ein kluger Schachzug seitens des Veranstalters und neuen Siegers, denn das Gesamtergebnis hätte eventuell leichte Tumulte ausgelöst.

Sind wir jetzt schlechte Verlierer? Eher nicht. Unsere B-Schüler-Staffel wurde wegen Überlaufens der Wechselmarke disqualifiziert. Einspruch war zwecklos, obwohl weit mehr Staffeln in diesem Durchgang für den gleichen Fehler hätten disqualifiziert werden müssen. Gleichzeitig wurde aber ein Durchgang der Staffeln der Schülerinnen C wiederholt, denn dort hatte eine Läuferin der Wolfenbüttler Staffel auf eine Läuferin der Helmstedter Staffel gewechselt. Was eigentlich für beide Staffeln die sofortige Disqualifikation bedeuten MUSS. Trotzdem, Lauf wird wiederholt. Die Helmstedter Kampfrichter erlaubten es eben. Wieso durfte der B-Schüler-Staffellauf nicht wiederholt werden? Die Helmstedter Kampfrichter verboten es eben.

Das Ärgerliche am Kreisvergleichskampf ist die absolute Chancenlosigkeit auf den Gesamtsieg, obwohl der Kreis Braunschweig klar überlegen war.

Die nach Tagen veröffentlichte Ergebnisliste enthielt übrigens noch einen weiteren Fehler: Unsere 1. B-Schülerinnen-Staffel wurde auf Platz 8 gesetzt, obwohl sie die mit Abstand schnellste Zeit sprintete. Vielleicht konnte jemand nicht glauben, dass man auch unter 40 Sekunden sprinten kann.


(Lara, Neele, Leonie und Lara – schnellste 4 x 75m Staffel in Niedersachsen – 39,9 sek)

Das in der Ergebnisliste genannte Endergebnis des Kreisvergleichskampfes 2010 wird den in Königslutter gezeigten Leistungen nicht gerecht.

Innerhalb des Kreises Braunschweig möchten wir allen Athleten danken, die den Kreis in Königslutter vertreten haben. Ihr habt einen sehr guten Mannschaftswettkampf absolviert und unserer Ansicht nach den Pokal mehr verdient als alle anderen. Gegen manchen Kampfrichter ist man aber selbst mit den besten Leistungen einfach machtlos.


Team Braunschweig 2010

Am Samstag und Sonntag, den 11./12.09.2010 finden in Salzgitter die Bezirksmeisterschaften Mehrkampf statt. Betroffen sind die Jg 96 und älter.
Bitte teilt mir bis zum 31.08. mit, ob ihr an den Bezirksmeisterschaften teilnehmen möchtet (Zehnkampf oder Siebenkampf). Nachmeldungen sind bis zum 03.09.2010 möglich.
Bisher gemeldet sind:
- Siebenkampf
  ° Katharina Voegelin (W14)
  ° Friederike Rothe (W14)
  ° Jennifer Seidel (W14)
  ° Larissa Beyersdorff (W14)
  ° Nele Kloppenburg (W14)
  ° Henrike Böckmann (W15)
  ° Julia Groenewold (wJB)
  ° Denise Bähre (wJB)
- Zehnkampf
  ° Giano Trautmann (mJB)

Robert

Wettkampfbetreuung

Liebe Eltern,

nach den letzten Monaten, in denen wir schon häufig einfach einmal hätten Stellung beziehen sollen zum Thema Wettkampfbetreuung, ist es nun heute soweit. Wir richten uns dabei einfach an alle von Euch – denn wie so oft kann jeder noch am besten selber beurteilen, ob er/sie betroffen ist, oder nicht, sofern man ehrlich zu sich selber ist. Wir sind uns sicher, dass sich diverse Personen angesprochen fühlen werden und möchten zunächst herausstellen, dass wir keine einzelne konkrete Situation oder Person zum Anlass für diesen Artikel genommen haben.

Wettkampfleistungen und die Art und Weise, wie Athleten diese Leistungen erbringen, sind das Ergebnis unseres Trainingsprozesses. Deshalb ist es selbstverständlich, logisch und sinnvoll, dass wir in der direkten Wettkampfbetreuung unseren Athleten üblicherweise nur wenige Korrekturen oder andere Hinweise geben. Optimalerweise sollten wir so gut wie gar nichts sagen müssen. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass von manchen Personen unsere Art der Wettkampfbetreuung mit dem Kommentar “die sagen ja gar nichts” und dem Versuch einer eigenen Korrektur irgendeiner Art angegangen werden. Seid froh, wenn wir im Wettkampf nicht viel zu sagen haben – das tun wir nämlich im Training. Große Technikkorrekturen sind im Wettkampf normalerweise völlig unmöglich und sinnlos, wenn nicht sogar kontraproduktiv!

Als Beispiel nehmen wir nun einen Weitsprungwettkampf. Wenn jemand der Ansicht ist, der Anlauf seines/ihres Kindes habe gar nicht gepasst, aber wir haben den Versuch gesehen und keine Anlaufkorrektur gegeben, dann haben wir dafür Gründe. Es ist etwas schade, dass wir das überhaupt schreiben müssen, denn das sollte allen Beteiligten völlig klar sein. Wenn aus Elternsicht unklar ist, ob wir den Versuch gesehen haben, dann erwarten wir ausnahmslos, darauf angesprochen und gefragt zu werden. Wir haben in letzter Zeit wiederholt Wettkämpfe erlebt, bei denen Elternkorrekturen den Athleten Sprünge versaut haben. Das ist nicht in Ordnung und ist realistisch betrachtet als eine Art Vertrauensbruch anzusehen, wenn wir in der Nähe waren. Denn eine Elternkorrektur in Anwesenheit des Trainers zeigt, dass die Reaktion oder scheinbar ausbleibende Reaktion des Trainers auf den Versuch des Athleten als Trainerfehler gewertet wird. “Ein Fuß vor” oder “ein Fuß zurück” ist nunmal nicht immer die Lösung des Problems!

Wenn ihr Euch vergewissert habt, dass wir Trainer gar nicht in der Nähe sind, dann könnt ihr natürlich gerne Korrekturen vornehmen. Das steht ausser Frage. Wenn wir in der Nähe sind und ihr nicht mit unserem Vorgehen einverstanden seid, dann kommt sofort zu uns und sprecht uns darauf an. Direkte Anweisungen zu technischen Ausführungen oder Anlaufkorrekturen sind ansonsten absolut nicht in Ordnung. Bekommen wir das selber mit, so betreuen wir den entsprechenden Athleten in dem gerade laufenden Wettbewerb gar nicht mehr, was wie gewohnt leider zu Lasten des Athleten geht.

Zu guter Letzt betonen wir nochmals, dass wir das monierte Verhalten keinesfalls bei allen Eltern sehen, sondern aus unserer Sicht in großen Teilen alles gut ist. Trotzdem sehen wir diverse Fälle, die unsere Stellungnahme erforderlich machen. Am Ende weiß jeder selber am besten, ob er sich angesprochen fühlen sollte, oder nicht. Und wenn doch jemand Zweifel hat, dann fragt uns einfach mal.

Wir wissen, dass einige Eltern dies hier lesen werden und sich nun fragen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, in eventueller Anwesenheit des Trainers dem Kind irgendwelche Technik- oder Anlaufkorrekturen zu geben und auf Grundlage welcher Fachkompetenz das stattfinden soll. Wer so denkt, kann diesen Text getrost einfach links liegen lassen und sich auf den nächsten Wettkampf freuen!

Eure Trainer

Bei optimalen Witterungsbedingungen fanden am Samstag die Vereinsmeisterschaften der Schüler und ein Rahmenwettkampf für die Jugend in Rüningen statt. Die weibliche Jugend B sammelte erfolgreich Punkte für den Mehrkampf-Cup und verbesserte den Kreisrekord der Dreikampf-Mannschaft auf 7.239 Punkte. Die meisten Punkte steuerte Denise Bähre zu dem hervorragenden Gesamtergebnis bei. Mit 1.739 Punkten verbesserte sie dabei ihren eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr und übersprang mit 5,02m erneut die 5 Meter Marke. Diese verfehlte Julia Groenewold mit 4,93m nur knapp und kam mit 1.548 Punkten auf das zweitbeste Resultat. Manon Beyersdorff (1.359 Punkte), Sandra von Wnuk Lipinski (1.301 Punkte) und Josephine Steinert (1.292 Punkte) vervollständigten das Mannschaftsergebnis mit guten Einzelleistungen. Unter anderem konnte Sandra ihre Bestleistung im Weitsprung auf 4,36m steigern. Abgesichert wurde die Mannschaft durch Marie Tröster und Philine Steindorf.


(Marie, Denise, Josephine und Julia)

Auf 7.193 Zähler kam die Dreikampfmannschaft der A-Schülerinnen, was ebenfalls eine Verbesserung des alten Kreisrekords bedeutet. Mit 1.505 Punkten siegte Larissa Beyersdorff in der Altersklasse W14 und schob sich mit dieser Leistung auf den zweiten Platz der Landesbestenliste. Dabei stellte sie mit 5,42m eine neue Bestleistung im Weitsprung auf. Mit der besten Ballwurfleistung in dieser Altersklasse erreichte Jennifer Seidel den zweiten Platz. 47m flog der 200g schwere Ball, was ihr eine Platzierung unter den besten 10 Werferinnen in der Landesbestenliste einbrachte. Mit den 1.470 Punkten im Dreikampf schaffte sie das bisher drittbeste Ergebnis in Niedersachsen. Zum Mannschaftserfolg trugen des weiteren noch Mila Witt (1.393 Punkte) und die beiden 15-jährigen A-Schülerinnen Pia-Marie Weise (1.426 Punkte) und Henrike Böckmann (1.399 Punkte) mit wertvollen Punkten bei. Pia-Marie setzte sich in der Altersklasse W15 mit einer besseren Ballwurfleistung knapp gegen Henrike Böckmann durch, die den 100m Lauf ihrer Altersklasse für sich entscheiden konnte. Den dritten Platz erreichte Gesine Hermann mit 1.053 Punkten. Mit 1.378 Punkten würde man sich zur Zeit auf den 10. Platz in der Landesbestenliste eintragen. ”Nur” für den vierten Platz in der Altersklasse W14 reichte dieses hervorragende Ergebnis, dass Katharina Voegelin bei diesen Vereinsmeisterschaften anbieten konnte. Es folgten mit beachtlichen Leistungen Melina Bösche (1.327 Punkte) und Nele Kloppenburg (1.316 Punkte).

An gleich drei Kreisrekorden war Lara Groenewold maßgeblich beteiligt. Die 13-jährige B-Schülerin verbesserte den Kreisrekord im Weitsprung auf 5,39m und steuerte mit einem neuen Kreisrekord im Dreikampf die meisten Punkte zum Kreisrekord der Dreikampf-Mannschaft bei. 10,0 Sekunden über 75m, eine neue Bestleistung im Ballwurf (53 Meter!) und die enorme Weitsprungleistung brachten insgesamt 1.694 Punkte. Den zweiten Platz in der Altersklasse W13 erreichte Alicia Sorge mit zwei persönlichen Bestleistungen. Im Weitsprung steigerte sie sich auf 4,20m und im Ballwurf auf 47,50 Meter. Damit kam sie auf 1.386 Punkte. Die weiteren Punkte sammelten Neele Ueckermann (1.375 Punkte), Lea Leppla (1.360 Punkte) und  Jennifer Hellmann (1.394 Punkte). Damit konnte der Kreisrekord aus dem Vorjahr nochmals verbessert werden. Diesmal auf  7.209 Zähler. Soviel hat in diesem Jahr noch keine Mannschaft in Niedersachsen sammeln können. Jennifer Hellmann siegte in der Altersklasse W12 mit 1.394 Punkten vor Ann-Kristin Weise (1.357 Punkte) und Josephine Weigand (1.327 Punkte).

Vereinsmeisterin in der Altersklasse W11 wurde Luise Mauer mit 1.108 Punkten vor ihrer Schwester Johanna Mauer und Sarah Stojanovic, die beide auf 1.088 Punkte kamen. Nina Groenewold setzte sich mit 967 Punkten in der Altersklasse W10 durch und siegte vor Maria-Theressia Hübner, die mit 822 Punkten eine neue Bestleistung aufstellen konnte.

Spannend wurde es wie schon so oft in diesem Jahr in der Altersklasse M10. Das glücklichere Ende hatte Timon Kutzschbauch, der sich mit 1.081 Punkten knapp gegen Mattis Thörner (1.061 Punkte) durchsetzen konnte. Den dritten Platz erkämpfte sich Gentino Trautmann (975 Punkte), der sich über eine neue Bestleistung im Weitsprung (4,04m) freute. Rasmus Weise wurde mit 918 Punkten Vierter. Es ist sehr schade, dass für den Mehrkampf-Cup keine Mannschaftswertung zustande gekommen ist.

824 Punkte sammelte Svenja Foth in der Altersklasse W9 und siegte mit dieser Punktzahl vor Lilli Klementz (807 Punkte) und Henrike Aurich (772 Punkte). Die 8 jährige D-Schülerin Finja Weber gewann mit 726 Punkten in der Altersklasse W8 und jünger vor der 7 jährigen Greta Böckmann, die als jüngste Teilnehmerin an diesem Tag einen guten Wettkampf zeigte und auf 556 Punkte kam.

Mit 1.188 Punkten gewann Fabian Hasenfus den Wettkampf in der Altersklasse M14 und setzte sich gegen Oskar Specht durch, der 1.111 Punkte in den drei Disziplinen sammeln konnte.

Vereinsmeisterin im 80m Hürdenlauf der Altersklasse W14 wurde Jennifer Seidel in 13,9 sek vor Mila Witt (14,8 sek) und Neele Kloppenburg (16,7 sek). Bei den B-Schülerinnen siegte Lara Groenewold auf der 60m Hürdenstrecke in 9,9 sek knapp vor ihrer Vereinskameradin Neele Ueckermann (10,0 sek). Den dritten Platz erreichte Leonie Basso (10,6 sek) vor Alicia Sorge (11,1 sek). In der Altersklasse W12 entschied Jennifer Hellmann nach 11,4 sek das Rennen für sich. Auf dem zweiten Platz folgte Ann-Kristin Weise (11,9 sek), die sich gegen Josephine Weigand (12,1 sek) und die Geschwister Leonie und Maren Wirth (beide 12,4 sek) durchsetzen konnte.

Eine respektable Leistung zeigten die Schülerinnen und Jugendlichen auf der Langhürden-Strecke. Alle Athleten liefen die Strecke zum ersten Mal und hatten höllischen Respekt vor ihr. Höllisch schnell wurde es dann auch gleich im ersten Lauf der A-Schülerinnen über 300m Hürden. Diesen gewann Larissa Beyersdorff in 50,9 sek vor der erst 13-jährigen Lara Groenewold (51,2 sek) und Mila Witt (54,5 sek). Den zweiten Lauf entschied Jennifer Seidel in 54,4 sek vor Melina Bösche (56,3 sek) und Nele Kloppenburg (61,8 sek) für sich. Larissa stellte mit ihrer Zeit einen neuen Kreisrekord auf.


(Lara und Larissa)

Erstmals die 400m Hürden liefen Julia Groenewold (76,9 sek), Marie Tröster (82,8 sek), Sandra von Wnuk Lipinski (88,5 sek) und der B-Jugendliche Giano Trautmann (63,3 sek).


(Julia)

Im Anschluß an die Vereinsmeisterschaften fand noch ein gemütliches Grillfest statt, an dem rund 100 Personen teilgenommen haben. Rekordverdächtig war auch auf jeden Fall das reichhaltige Buffet, das von den Athleten (oder deren Eltern) zur Verfügung gestellt wurde.  Einen großen Dank auch an die Kampfrichter und Helfer, die an diesem Tag ihre Freizeit geopfert haben.

Dennis

Erfolgreiches Wochenende …

Abendsportfest in Uslar

Auch wenn die Organisation beim Abendsportfest in Uslar etwas gewöhnungsbedürftig war, so konnten doch die meisten PSV-Athleten mit mindestens einer persönlichen Bestleistung den Heimweg antreten. In gleich zwei Disziplinen steigerte sich der B-Jugendliche Giano Trautmann. Beim Weitsprung segelte er auf 6,35m und stieß im Anschluss die 5kg-Kugel auf 11,06m. Weniger zufrieden mit seinen Ergebnissen war Timo Vogelsang, der sowohl den Diskus- als auch Kugelstoßwettkampf der A-Jugend für sich entscheiden konnte. Den Diskus warf er dabei auf 34,04m und die Kugel landete bei 10,86m. In der Altersklasse W13 pulverisierte Lara Groenewold mit 28,74m den Kreisrekord im Diskuswurf und stieß die 3kg schwere Kugel auf 10,32m.

Den zweiten Platz im Diskuswurf erreichte Alicia Sorge mit 23,67m. Mit 7,79m verbesserte sie sie zudem ihre Kugelstoßbestleistung. Den dritten Platz beim Diskuswurf teilten sich Leonie Basso und Lea Leppla, die beide exakt 20,44m weit warfen und damit auch ihre bisherige Bestleistung steigern konnten. Dies gelang auch Nele Kloppenburg mit 25,42m und Larissa Beyersdorff mit 23,03m in der Altersklasse W14. Mit der 3kg Kugel verbesserte sich Nele zudem auf 9,23m. Soweit wie nie zuvor segelte der Diskus von Julia Groenewold. Nach einem technisch sehr guten Wurf landete das 1kg schwere Wurfgerät bei 26,96m. Bestleistungen im Diskuswurf erzielten auch Jennifer Hellmann mit 19,90m, Paulina Ballé mit 16,22m und Anna-Maria Hübner mit 16,60m.

Auch einige Dreikämpfer des PSV waren in Uslar am Start. Timon Kutzschbauch sprang im ersten Versuch des Weitsprungs erstmals über 4 Meter weit und landete nach 4,04m in der Sandgrube. Zusammen mit 40,50m im Schlagballwurf (PB) und 8,1sek auf 50m ergab das eine neue Dreikampfbestleistung von 1034 Punkten. Mattis Thörner warf den Schlagball 42,50m, die anderen Disziplinen wollten ihm an dem Tag nicht recht gelingen. Insbesondere bei den 50m hatten die C-Schüler aber insbesondere mit verwirrenden Handstoppzeiten zu kämpfen, was auch Gentino Trautmann feststellen musste.

Mehrere neue Bestleistungen gelangen Sarah Stojanovic, die sich im Schlagballwurf auf 30m steigerte und nach 3,52m in der Weitsprunggrube landete. Insgesamt erzielte sie 1.107 Punkte. Genau 30m und damit ebenfalls Bestleistung warf auch Nina Groenewold, die sich auf 1.021 Punkte verbesserte. Maria-Theresia Hübner erreichte 820 Punkte. Eine neue Bestleistung im Weitsprung gleich im ersten Versuch gab es für Johanna Mauer, der ein Sprung auf 3,80m gelang.

Deutsche Juniorenmeisterschaften in Regensburg

Mit einer neuen Bestleistung im Speerwurf präsentierte sich Tobias Brümmer bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren. Auf 63,40m warf er den 800g schweren Speer und erreichte damit einen respektablen 11. Platz.

Deutsche Meisterschaften Blockwettkämpfe

Es ist unglaublich lange her, dass eine Athletin des PSV Braunschweig an Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat. Nun war es endlich wieder soweit. Am Sonntag fanden in Hannover die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Schülerinnen A statt und der Polizei SV wurde durch Larissa Beyersdorff vertreten. In der Altersklasse W14 stellte sie sich im Block Wurf der nationalen Konkurrenz. Ebenso wie ihre 38 Mitstreiterinnen hatte sie dabei fünf Disziplinen bei denkbar schlechtesten Witterungsbedingungen zu absolvieren. Als erstes stand der Hürdenlauf auf dem Programm. Trotz großer Nervosität im Vorfeld gelang Larissa mit 12,45 sek ein optimaler Start in den Mehrkampf. Nur eine Athletin war schneller als sie. Beim Weitsprung erreichte sie mit ihrem Sicherheitssprung im ersten Durchgang bereits 5,08m. Zu dem ständig drehenden Wind kam nun leider der kalte Regen hinzu. Bemerkenswert daher ihre Steigerung im letzten Durchgang auf 5,12m. Nur eine Athletin sprang weiter. Mindesten 20 Meter sollte der Diskus geworfen werden. Bei strömendem Regen gelang ihr das erst im letzten Durchgang mit 20,26m. Der erste kleine Rückschlag an diesem Tag, denn die Konkurrenz warf deutlich weiter. Im Anschluss zeigte sich beim Kugelstoßen, womit ihre Konkurrentinnen die Punkte für die Qualifikationsnorm gesammelt hatten. Genau 9,00m wurden für den weitesten Stoß von Larissa gemessen – eine neue Bestleistung. Beim abschließenden 100m Sprint sollten dann noch ein paar Plätze gut gemacht werden. Doch das schlechtes Wetter schien keine guten Zeiten mehr zuzulassen. Für den Trainer überraschend zuversichtlich ging Larissa an den Start und überzeugte mit der schnellsten 100m Zeit. Nur 13,35 Sekunden benötigte sie für die Strecke und sammelte so wertvolle Punkte. 2.478 waren es in der Endabrechnung. Und das reichte für einen herausragenden 8. Platz! Nach dem Gewinn der Landesmeisterschaften im Block Wurf war dies ihr zweite große Erfolg in diesem Jahr.

…steht fest!

Mit den drei schönsten Fotos des ganzen Wettbewerbs hat die PSV-Fotoserie von Julia Groenewold die meisten Stimmen erhalten und

gewonnen!

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Die Sieger des DLV-Fotowettbewerbs

Vielen Dank an alle, die für die PSV-Fotoserie abgestimmt haben!

Julias Siegerfotos:

Am 19.06. fanden in Edemissen die Bezirksmeisterschaften der B- und A- Schüler/innen im Mehrkampf statt. Herausragend präsentierten sich die Mehrkämpferinnen des PSV Braunschweig bei diesen Meisterschaften. Fünf Einzel- und zwei Mannschaftssiege konnten die Schülerinnen des PSV für sich verbuchen.

In der Altersklasse W13 gelang den PSV-Schülerinnen das Triple! Den Block Sprint/Sprung entschied Lara Groenewold mit 2.760 Punkten und einem neuen Kreisrekord für sich. Herausragend dabei ihre 9,86 sek über die 60m Hürden, 1,60m im Hochsprung und 5,20m im Weitsprung.


Lara Groenewold

Im Block Lauf wusste Neele Ueckermann zu überzeugen. Dabei gelang ihr eine weitere Leistungssteigerung über die 60m Hürden. Mit 9,96 sek blieb sie erstmals unter 10 Sekunden. Insgesamt sammelte sie 2.368 Punkte, siegte damit deutlich vor ihrer Konkurrenz und verbesserte den Kreisrekord um weitere 51 Punkte.


Neele Ueckermann

Eng wurde es dagegen für Leonie Basso im Block Wurf. Die sprintstarke Athletin blieb im Weitsprung unter ihren Möglichkeiten und auch der Diskus flog nicht ganz so weit wie erhofft. Mit einer neuen Bestleistung im Hürdensprint (10,62 sek) und einer gewohnt starken Sprintleistung über die 75m (10,22 sek) gelang ihr der doch ein wenig überraschende Sieg gegen Lisa Jung (LG Göttingen) mit 14 Punkten Vorsprung. Insgesamt kam sie auf 2.275 Punkte. Damit führt sie zur Zeit die Landesbestenliste an und verfehlte den Kreisrekord nur um 4 Punkte. Platz 3 sicherte sich Lea Leppla (PSV) mit 2.056 Punkten. Über 75m blieb sie mit 10,97 sek erstmals unter 11 Sekunden und verbesserte sich im Hürdensprint auf 11,32 sek. Ebenfalls auf den Bronzeplatz kämpfte sich Alicia Sorge (PSV) im Block Sprint/Sprung. Wie ihre Vereinskameradinnen steigerte sie sich im Hürdensprint und konnte sich nach 11,03 sek über eine neue Bestleistung freuen. Alicia kam auf 2.167 Punkte und verbesserte zusammen mit Lara Groenewold, Neele Ueckermann, Leonie Basso und Lea Leppla den alten Kreisrekord der Blockmannschaft auf 11.626 Punkte. Damit klettern die PSV-Schülerinnen zunächst auf den ersten Platz in der NLV-Bestenliste.


W13 – Team des PSV-Braunschweig

Auch bei den W12-Schülerinnen waren einige PSV-Athletinnen am Start. Den zweiten Platz im Block Lauf erreichte Jennifer Hellmann mit 1983 Punkten. Leoni Wirth kam in diesem Wettbewerb auf Platz 6. Im Block Wurf ging Paulina Ballé an den Start und belegte den 4. Platz. Ebenfalls Rang 4 erreichte Josephine Weigand im Block Sprint/Sprung und zeigte einen Aufwärtstrend über die 60m Hürden. Mit guten Leistungen und einer Bestleistung im Ballwurf erreichte Sophie Pannach im gleichen Block den 7. Platz. Ann-Kristin Weise stellte im Block/Sprint Sprung gleich drei Einzelbestleistungen auf: 10,92 sek über die Hürden, 1,36m im Hochsprung und 38,50m im Ballwurf. Auch die Sprintleistung war mit 11,23sek im Rahmen. Leider ließen sich diese sehr guten Einzelleistungen nicht zu einer guten Gesamtplatzierung zusammenfügen, da der Weitsprung ohne gültigen Versuch endete.

Mit ein wenig Risiko versuchten sich die beiden A-Schülerinnen Jennifer Seidel und Larissa Beyersdorff  auch mal in anderen als den „gewohnten“ Blöcken. Die Landesmeisterin im Block Wurf startete somit im Block Sprint/Sprung und Jennifer probierte den Block Wurf. Die Risikobereitschaft wurde belohnt. Mit 2.509 Punkten übertraf Larissa die vom DLV geforderte Norm für die Deutschen Meisterschaften und gewann den Titel mit deutlichem Vorsprung. Zum Gesamtergebnis trug vor allem eine erneut starke Leistung über die 80m Hürden (12,75 sek) und das Weitsprungresultat von 5,17m bei.


Larissa Beyersdorff

Mit deutlich mehr Widerstand musste Jennifer Seidel rechnen, denn mit ihrer Vereinskameradin Mila Witt war auch die aktuelle Landesmeisterin im Diskuswurf  gemeldet. Beide zeigten bis zum abschließenden Diskuswurf sehr gute Einzelleistungen, wobei Jennifer mit einem leichten Vorsprung in die letzte Disziplin ging. Witterungsbedingt blieb Mila nun ausgerechnet in ihrer Spezialdisziplin unter ihren Möglichkeiten, so dass Jennifer mit einer neuen Bestleistung im Diskuswurf und 2.278 Punkten den Titel gewinnen konnte. Mila kam auf 2.216 Punkte und sicherte sich damit den Vizemeistertitel. Im Block Sprint/Sprung hätte es ebenfalls für Gold und Silber reichen können. Dieses wurde leider durch das Kampfgericht beim abschließenden Speerwurf verhindert. Ein weiter Wurf von Katharina Voegelin (LG/PSV), die bis zu dieser Disziplin auf dem zweiten Platz lag, wurde aus unerklärlichen Gründen ungültig gegeben. Die bis dahin auf dem dritten Platz liegende Athletin der LG Peiner Land durfte einen nicht so weiten Wurf aufgrund eines “Kampfrichterfehlers” (…) sogar wiederholen. So musste sich Katharina mit 2.309 Punkten und dem dritten Platz zufrieden geben. Im Hochsprung fand Katharina zur alten Stärke zurück und übersprang 1,56m.

Einzige Teilnehmerin des PSV in der Altersklasse W15 war Henrike Böckmann, die sich ihrer Konkurrenz im Block Sprint/Sprung stellte. Mit 2.353 Punkten erreichte sie den 4. Platz und verbesserte den 7 Jahre alten Kreisrekord von Friederike Rüffer um 190 Punkte. Eine persönliche Bestleistung gelang ihr dabei im Hochsprung (1,48m).


Henrike Böckmann

Zusammen mit Larissa Beyersdorff, Katharina Voegelin, Jennifer Seidel und Mila Witt konnten auch die A-Schülerinnen des PSV den Mannschaftstitel gewinnen und ihren eigenen Kreisrekord auf 11.665 Punkte erhöhen.

Bei den 2. Kreismeisterschaften der Leichtathleten standen die Hürden, Langstaffeln und das Kugelstoßen bei den B-Schülerinnen auf dem Wettkampfprogramm. Ein spannendes Rennen auf höchstem Niveau lieferten sich die beiden 13-jährigen Schülerinnen Lara Groenewold und Nele Ueckermann über die 60m Hürden. Mit 10,01 sek setzte sich Lara nur knapp gegen ihre Vereinskameradin durch. Neele durchlief nach 10,04 sek das Ziel und ist mit dieser enormen Leistungssteigerung die zur Zeit drittschnellste Hürdensprinterin in Niedersachen. Den dritten Platz in dieser Altersklasse erreichte Leonie Basso (PSV), die sich auf 10,90 sek steigern konnte und vor ihren Vereinskameradinnen Alicia Sorge (11,44 sek) und Lea Leppla (11,88 sek) das Ziel erreichte. Den Kugelstoß-Wettkampf gewann Lara Groenewold mit 9,62m vor Leonie Basso, die auf 8,13m kam. Ebenso wie im Hürdensprint steigerte sich Lea Leppla auch mit der 3kg Kugel und belegte mit 6,99m den dritten Platz vor Alicia Sorge, die auf 6,88m kam.

In der Altersklasse W12 musste sich Ann-Kristin Weise (PSV) in 11,17 sek nur Gina Carolin Ehlers (Hondelage) geschlagen geben, die sich auf 10,91 sek steigern konnte. Den dritten Platz erreichte Jennifer Hellmann (PSV) vor Josephine Weigand und Leoni Wirth (alle PSV). Auch der Kugelstoß-Wettkampf ging zugunsten von Gina Carolin Ehlers aus. Nur 7cm fehlten Ann-Kristin Weise zum Sieg. Mit 6,53m gewann sie ihren zweiten Vizemeistertitel vor ihren Vereinskameradinnen Josephine Weigand, Leoni Wirth, Jennifer Hellmann und Anna-Maria Hübner und Maren Wirth.

Mit großem Vorsprung gewann die 3×800m Staffel des PSV Braunschweig in der Besetzung Leonie Basso, Neele Ueckermann und Leoni Wirth. Nur 8:34,50 min benötigten die drei B-Schülerinnen und setzten sich mit dieser Zeit gegen Eintracht Braunschweig und den MTV Hondelage durch.


Leoni, Neele und Leonie

Einen weiteren Staffelsieg verzeichneten die vier C-Schüler des PSV Braunschweig mit der 4×50m Staffel. Nur 30,21 sek benötigten Rasmus Weise, Gentino Trautmann, Mattis Thörner und Timon Kutzschbauch für diese Strecke. Beim 1000m Lauf war Timon Kutzschbauch schneller als seine Staffelkameraden und gewann in 3:37,63 min den Kreimeistertitel. Nur 3:42,18 min benötigte Gentino Trautmann und erreichte das Ziel vor Mattis Thörner (3:56,21 min) und Rasmus Weise (4:21,12 min).

Den Hürdensprint der A-Schülerinnen gewann Larissa Beyersdorff (PSV) in 12,78 sek vor ihrer Vereinskameradin Jennifer Seidel (13,70 sek) und Mila Witt (14,43 sek). Melina Bösche (PSV) steigerte sich auf 14,80 sek und erreichte den fünften Platz hinter Katharina Voegelin, die nach 14,63 sek durch das Ziel sprintete. Den Kugelstoß-Wettkampf entschied Nele Kloppenburg (PSV) mit 9,00m für sich. Den Vizemeistertitel holte sich Larissa Beyersdorff mit 8,87m vor Jennifer Seidel, die mit 8,58m eine neue Bestleistung stossen konnte. Dies gelang auch Mila Witt mit 8,44m (Platz 4) und Katharina Voegelin mit 8,29m (Platz 5). Henrike Böckmann (LG/PSV) gewann den Wettkampf in der Altersklasse W15 mit 9,01m.

Für die A-Schüler/innen stand zusätzlich der 300m Lauf auf dem Wettkampfprogramm. Alle teilnehmenden PSV Athleten liefen diese Strecke zum ersten Mal. Eine schnelle Zeit konnte Henrike Böckmann (W15 – PSV) anbieten, die sich nach 45,66 sek nur Jessica Achilles (Eintracht) geschlagen geben musste. Schnellste 14-jährige Schülerin war Jennifer Seidel (PSV), die nach 46,17 sek knapp vor Melina Bösche (46,67 sek) das Ziel erreichte. Den 3. Platz im 300m Lauf der Schüler A erreichte Oskar Specht (LG/PSV) mit 46,73 sek.

Mit einer neuen Bestleistung setzte sich Denise Bähre (LG/PSV) im Kugelstoßen der weiblichen Jugend B durch. Auf 8,82m wuchtete sie die 4kg schwere Kugel. Ebenfalls eine Steigerung gelang der Zweitplatzierten Sandra von Wnuk Lipinski (LG/PSV), die auf 8,65m kam. Platz 3 ging an Julia Groenewold (LG/PSV) mit 8,40m. Den Hochsprung entschied ebenfalls Denise Bähre mit übersprungenen 1,35m für sich.

Über einen Doppelsieg freuen konnte sich der B-Jugendliche Giano Trautmann (LG/PSV). Im Kugelstoßen steigerte er sich dabei auf 10,87m und im Hochsprung auf 1,77m.

Nur einen Zentimeter unter seiner Bestleistung blieb Timo Vogelsang (LG/PSV) beim Kugelstoß-Wettkampf der männlichen Jugend A. Mit 11,70m gewann er den Wettkampf ebenso deutlich wie Holger Suer (LG/PSV) in der Männerklasse mit 10,95m. Der Kreismeistertitel über die 400m der männlichen Jugend A ging an Tom Gropp (LG/PSV), dem 44,93 sek für einen Sieg reichten.

Am vergangenen Wochenende fanden in Göttingen die Landesmeisterschaften Einzel Schülerinnen A und Jugend A des NLV und BLV statt. Am Samstag begannen die Meisterschaften für den PSV zunächst mit dem Speerwurf der Schülerinnen A W14. Hier wurde Jennifer Seidel durch eine neue persönliche Bestleistung von 31,44m im sechsten Versuch Vizemeisterin. Auch Lara Groenewold übertraf die 30m-Marke und wurde mit 30,62m Vierte. Mila Witt (26,66m) kam auf Platz 6. Es folgten die W14-Vorläufe über 100m, in denen sich Larissa Beyersdorff und Leonie Basso für die Zwischenläufe qualifizierten. Direkt im Anschluss gab es eine besonders knappe Entscheidung im Kugelstoßen, Lara Groenewold fehlten am Ende nur 3 Zentimeter zum Landesmeistertitel. Mit 10,69m belegte sie Rang 2. Bei den parallel stattfindenden 100m-Vorläufen der Altersklasse W15 qualifizierte sich Henrike Böckmann mit 13,26sek für den Zwischenlauf. Julian Haack und Tom Gropp traten im 100m-Sprint der männlichen Jugend A an und zogen mit 11,39 sek (Julian) und 11,80 sek (Tom) beide in die Zwischenläufe ein. Im Finale wurde Julian 7.

Im folgenden Diskuswurf der Schülerinnen A W14 trat Mila Witt an und holte den Landesmeistertitel. Bereits mit ihrem ersten Wurf von 27,87m hätte sie gewonnen, doch im nach einigen Versuchen sehr nassen Ring setzte sie sogar noch nach und schleuderte den Diskus auf die Siegweite von 28,37m.


Mila Witt

Mit einer neuen Bestleistung von 23,85m erreichte Nele Kloppenburg den 8. Platz. Im Diskuswurf der W15 erreichte Pia-Marie Weise ebenfalls den 8. Platz. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages standen die 4×100m-Staffeln auf dem Programm. Die erste Staffel des PSV belegte Rang Acht unter 24 Staffeln.

Am Sonntag begannen die Meisterschaften mit besserem Wetter und dem 80m-Hürdensprint W14. Larissa Beyersdorff und Lara Groenewold zogen ins Finale ein und belegten dort zeitgleich Rang 6 und 7.


Larissa und Lara

Währenddessen sprang Julian Haack im Weitsprung (mjA) auf Rang 3 mit guten 6,48m. Die Plätze 3 und 4 im W14-Weitsprung gingen an Lara Groenewold (5,21m) und Larissa Beyersdorff (5,12m). Parallel dazu begann der Dreisprung-Wettkampf der Altersklasse W15. Mit 9,72m belegte Henrike Böckmann hier Rang 7. Den Sprung aufs Treppchen im W14-Stabhochsprung schaffte Alicia Sorge, die mit neuer persönlicher Bestleistung von 2,40m den dritten Platz belegte. Abschließend steigerte sich Nele Kloppenburg bei der Hammerwurf-Entscheidung auf 20,57m und erreichte damit den 4. Platz. Ebenso wie Alicia Sorge im Stabhochsprung stellte sie damit einen neuen Kreisrekord auf.

Zusammengefasst erreichten die PSV-Athleten somit …
1 x Platz 1 (Diskuswurf)
2 x Platz 2 (Kugelstoß, Speerwurf)
4 x Platz 3 (2 x Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung)
3 x Platz 4 (Weitsprung, Speerwurf, Hammerwurf)
1 x Platz 5 (Weitsprung)
2 x Platz 6 (Hürden, Speerwurf)
4 x Platz 7 (100m, Hürden, Dreisprung, Hochsprung)
4 x Platz 8 (2 x Diskuswurf, Staffel)

… und damit das beste Ergebnis seit vielen, vielen Jahren!

“Ha…Ha…Ha… HalloHallo!” – So wurden wir vergangenen Samstag morgens in Winsen vom Stadionsprecher geweck.., äh begrüßt, während er noch auf der Suche nach der richtigen Stimme für die Landesmeisterschaften im Mehrkampf der Jugend war. Wir selber waren in diesem Moment eher auf der Suche nach der verlorengegangenen Sonne, die uns morgens um kurz vor Sieben noch in Braunschweig angelächelt, doch auf der Fahrt urplötzlich für eine enorme Nebelwand Platz gemacht hatte.
Würde es gleich regnen? Es kam alles anders. Mit dem detaillierten Zeitplan des Siebenkampfes kam der erste kurze Schreck für Julia und Denise: Die erste Disziplin war der Hochsprung! Aber kurz vor Wettkampfbeginn durchbrach die Sonne die Nebelwand und erfreute uns mit Temperaturen jenseits der 25°C. Davon beflügelt, meisterten die beiden den Hochsprung, Denise stellte dabei sogar mit 1,44m ihre Bestleistung ein, Julia übersprang 1,36m.
Die Anlage in Winsen ist recht weitläufig, daher machten wir uns nach dem Hochsprung auf eine größere Reise quer über die gesamte Sportanlage hinüber zum Kugelstoßen auf. Mittlerweile war es noch wärmer geworden, doch ein wenig Schatten gab es zum Erholen auch.
Wo Schatten ist, da ist auch Licht, sagten sich sodann Julia und Denise und wuchteten beide die Kugel auf neue Bestleistungen (Julia: 8,41m, Denise: 8,75m). Vor dem Hürdensprint waren wir teilweise :-) etwas aufgeregt -

Hatte leichte Schwierigkeiten im Hürdensprint: PSV-Schnecke

was sich jedoch als grundlos herausstellte, denn bis auf die grüne Schnecke sprinteten beide PSV-Starterinnen zu neuen Bestleistungen. Denise gewann Ihren Lauf und zwang die Zeitmessung nach 15,33sek zum Stoppen. Julia überquerte zwei Läufe später nach 15,95sek die Ziellinie.

Denise sprintet über eine Hürde. Das ist einfacher, als drunter durch.

Auch bei den folgenden 100m als letzter Disziplin des Tages ließen wir alle Schnecken hinter uns. Denise sprintete sogar unter 13 Sekunden und ließ sich 12,97sek in die Ergebnisliste eintragen, Julia sprintete 13,87 sek.

"Hier ist alles windstill", sagte der Stadionsprecher

Da die Meisterschaften von den Winsener Organisatoren und Kampfrichtern sehr professionell durchgeführt wurde, waren wir trotz der ungewöhnlich entspannten Disziplinreihenfolge schon sehr früh fertig. Nach der Vierkampf-Siegerehrung (Vierkampf-Wertung im Siebenkampf) entdeckten wir Denise kleine Schwester auf der Laufbahn… Denise belegte übrigens den 4. Platz, Julia wurde 14.

Die bisher unbekannte kleine Schwester von Denise?

Nach dem Wettkampf besuchten wir zunächst unser Hotel, dem die Kombination von Wettkampf-Nähe und “Mitten-im-Nirgendwo-Sein” durchaus gut gelang. Seid vorsichtig, wenn Euch jemand ein Hotelzimmer mit “Dusche im Zimmer” anbietet – er könnte es genauer nehmen, als Ihr denkt…

Dusche im Zimmer

Nach einer etwas ungewöhnlichen Tour durch Winsen und die nähere Umgebung fanden wir ein zweites Mal den Weg ins Hotel und erholten uns vom ersten Wettkampftag in diesem einen Stern am Hotelhimmel… :)

Am Sonntag gings nach einem recht ökonomischen Frühstück zurück zur idyllischen Sportanlage. Der zweite Tag des Siebenkampfs erwartete uns dort schon mit hohen Temperaturen und der ersten Disziplin, dem Weitsprung. Nachdem sich die Kampfrichter endlich für eine Sprunganlage entscheiden konnten, passten die Anläufe doch nicht mehr ganz so, wie erhofft. Die Einschläge im Sand waren dem Absprungbrett also etwas näher, als wir das wollten. Danach galt es, im Speerwurf möglichst viel Abstand zwischen sich und das Wurfgerät zu zaubern. Bei Denise steckte der Speer nach 25,39m im Rasen, Julias Speer bohrte sich nach 29,10m in den Boden.

Obwohl sich eigentlich alle Athletinnen einig waren, dass ein Sechskampf viel sinnvoller als ein Siebenkampf wäre, schrieben die Organisatoren kein neues Regelwerk mehr und verlangten noch den 800m-Lauf. Denise hatte die 4.000-Punkte-Marke vor Augen und steigerte im Angesicht dieses Ziels ihre Bestleistung auf 2:31,66min. Julia kam nach 2:47,04min ins Ziel und stellte damit ebenfalls eine neue Siebenkampf-Bestleistung auf.

Siegerehrungsfotos sind langweilig. Aber wir begegneten in Adendorf diesen Enten. Sie hatten Angst vor uns.

Am Ende hatte Denise 4087 Punkte, Julia erreichte 3660 Punkte. Zum Glück in Winsen und nicht in Flensburg.

Julia und Denise nach ihrem erfolgreichen Siebenkampf!

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